Sankofa

Regie: Haile Gerima |
Burkina Faso | 1993 | 125 Min.
Sankofa

Über den Film

Mona ist ein schwarzes Model, das an der ghanesischen Küste mit der blonden Perücke am Strand posiert - genau vor jener Festung, wo bis ins 19.Jahrhundert hinein Tausende von afrikanischen Sklaven gefoltert, vergewaltigt und verschleppt wurden. Sankofa, ein afrikanischer Trommler singt dort die ewige Totenklage, und Mona gerät in seinen Bann. Als Mona zögerlich die Kellerverliese der alten Festung betritt, werden die Geister, die Sankofa beschworen hat, wieder zum Leben erweckt. Mona gerät in den Strudel der Geschichte ihrer Mütter und Väter und wird als Shola auf einer Zuckerrohrplantage in Jamaika wieder lebendig.

Als privilegierte Haussklavin hat Shola einen schweren Weg vor sich, bis sie sich zu ihrer schwarzen Identität bekennen und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen kann.

Sankofa ist ein Begriff aus der Akan-Sprache und bedeutet: „In seine Vergangenheit zurückkehren, sie dem Vergessen entreißen und sich der Zukunft zuwenden“. Das ist der schwierige Weg, den Mona als Shola stellvertretend für eine ganze Generation schwarzer Amerikaner antritt, die den Bezug zu ihrer eigenen Geschichte zu verloren haben scheint.

Deutsch

Haile Gerima

FSK keine Angabe

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Laufzeit: seit dem 12. April 2023

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31. Juli bis 31. August

Sommerkino

22 Filme unterm Sternenhimmel auf dem Kulturplatz hinter der Kulturetage.

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