Oldenburger Wochen gegen Rassismus
Die Stadt Oldenburg setzt sich seit langem gegen Diskriminierung, Rassismus und menschenfeindliche Einstellungen ein und hat sich die Förderung einer solidarischen Stadtgesellschaft und die Bekämpfung von strukturellem, individuellem sowie institutionellem Rassismus und menschenfeindlichen Einstellungen zum Ziel gesetzt. In diesem Jahr wird die Stadt erstmalig an den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ teilnehmen. Sie werden in Deutschland seit 1995 durch die „Stiftung gegen Rassismus“ gebündelt und begleitet.
Die ersten „Oldenburger Wochen gegen Rassismus“ werden vom Fachdienst Integration (Mona Jeran und Aliz Müller) und dem Kulturbüro (Paula von Sydow) gemeinsam durchgeführt.
Wir möchten über die Themen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in ihren verschiedenen Facetten aufklären und uns mit den Beteiligten über Erfahrungen und Handlungsoptionen in der Bekämpfung von Rassismus und Diskriminierung austauschen.
Filme
Nahid Akbari, Eli und Sude Fazlollah erzählen von Unterdrückung in Afghanistan und Iran, verlorener Kindheit in Flüchtlingslagern und gefährlichen Fluchtrouten – und kämpfen gemeinsam für Menschenrechte und eine bessere Zukunft der Menschen, die nach ihnen kommen werden. Mit Filmgespräch
Auf eindrückliche Weise zeigt der Film wie tiefgreifend der Bombenanschlag der NSU, aber auch die Verdächtigungen danach, das Leben im Kölner Stadtteil Mülheim erschüttert haben und eröffnet die Diskussion über die Frage einer strukturellen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland aus der Perspektive der Betroffenen. Mit Nachgespräch.
Sieben Protagonist:innen der ersten Einwanderergeneration berichten von ihren Träumen und Hoffnungen, vom Leben in der Bundesrepublik der 1960er und 1970er Jahre bis in die Gegenwart.