Jüdisches Leben in der DDR - Zwischen Sehnsucht und Enttäuschung

Vom 26. Mai bis 22. Juni 2026 beherbergt das Kulturzentrum PFL die Ausstellung „Aufarbeitung. Die DDR in der Erinnerungskultur“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Sie umfasst 20 Tafeln und erzählt vom Umgang mit der Geschichte der SED-Diktatur und der staatlichen Teilung seit dem Ende der DDR.

Die Veranstaltungsreihe „Jüdisches Leben in der DDR – zwischen Sehnsucht und Enttäuschung“ - organisiert durch die Jüdische Gemeinde zu Oldenburg und das städtische Kulturbüro - begleitet diese Ausstellung mit unterschiedlichen Formaten wie Vorträge, Diskussionen, Lesungen, Konzerte, Filme und Workshops und ermöglicht damit eine vertiefte Betrachtung des jüdischen Lebens in der DDR. Auch das Cine k beteiligt sich an diesem Rahmenprogramm mit zwei Filmabenden, die in Kooperation mit der Filmgruppe "HakOLnoa" stattfinden:

Filme

DDR | 1972 | 78 Min.

Dieser erste Teil des DDR-Fernsehfilm-Vierteilers rekapituliert im Wechsel verschiedener Zeitebenen das Schicksal Frank Schattmanns und seiner Familie. Basierend auf dem gleichnamigen autobiographischen Roman des Schriftstellers, Malers und Auschwitz-Überlebenden Peter Edel ist er in seiner Spannung zwischen ideologischen Referenzen und der persönlichen Geschichte eines Überlebenden charakteristisch für die DDR. Mit Referentin Dr. Lisa Schoß (Literatur- und Kulturwissenschaftlerin).

Termin liegt in der Vergangenheit

2026 | 150 Min.

Im Rahmen der Reihe „Tacheles! Jewish Diversity Film Series“ zeigt hakOLnoa zwei Dokumentarfilme über jüdische Lebenswege in der DDR und die Erfahrungen deutscher Jüdinnen und Juden zwischen Hoffnung, Identität und gesellschaftlichem Wandel. Im Anschluss an die Vorführungen findet eine Diskussion statt.

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