Feministische Filmreihe zum "Internationalen Frauentag"
Gemeinsam mit dem Feministischen Forum Oldenburg und dem Medienbüro Oldenburg präsentieren wir jedes Jahr um den 8. März herum feministische Filme - anlässlich des "Internationalen Frauentages" bzw. des Feministischen Kampftages. Als Teil des Feministischen Forums sind wir außerdem auch bei Aktionen rund um den Tag in der Stadt Oldenburg unterwegs.
„Feministische Stimmen auf die Straße bringen“: unter diesem Motto wird das Feministische Forum Oldenburg am Samstag-Nachmittag, 7.3.2026, feministische Themen, Fragen und Forderungen in der Oldenburger Innenstadt zu Gehör bringen. Durch entsprechend gestaltete Overalls und Plakate wollen wir besonders sichtbar sein. Der Queer-Feministische Chor Oldenburg wird den „Spaziergang" mit empowernden Liedern aus queerfeministischen Perspektiven lautstark unterstützen.
Wir flanieren ab ca. 13:30 Uhr an verschiedene Plätze der Innenstadt und verabschieden uns abschließend beim „Core“ in der Heiliggeiststraße.
Filme
No Mercy ist ein filmischer Befreiungsschlag. Ein energiegeladener, wilder Trip durch das revolutionäre Filmschaffen von Frauen – direkt, sinnlich, unbequem und voller Kraft.
Ernst Lubitschs Stummfilmkomödie erzählt von Rollentausch, Geschlechterbildern und einer Nacht voller Verwirrung. Pianistin Ulla Schmidt begleitet den Film live am Klavier und lässt Lubitschs berühmten Witz und das Temperament von Ossi Oswalda musikalisch neu aufleben.
„Dreamers“ verschafft einen komplexen und seltenen Blick in das innere System eines Abschiebezentrums – und stellt ihm den rebellischen Lebensmut zweiter Insassinnen gegenüber. Sie kämpfen für ein besseres Leben, für Sicherheit und füreinander. Online-Input von Pena.ger e.V. vor dem Film zur aktuellen Situation von queeren Geflüchteten
Meredith Monk ist eine der großen künstlerischen Pionierinnen unserer Zeit, doch ihr tiefgreifender kultureller Einfluss ist weitgehend unerkannt geblieben. Mit Monks Musik im Mittelpunkt und Interviews mit Björk und David Byrne setzt sich ein Mosaik zusammen, das ihr äußerst originelles Vokabular an Klängen und Bildern beleuchtet.
Auf einer bahnbrechenden persönlichen Reise trifft Inna Shevchenko (FEMEN) auf außergewöhnliche, inspirierende Frauen – einige kämpfen gegen Religion, andere verteidigen sie, und überraschend viele setzen sich für ihre Reform ein. Kein Gott darf Frauen ihre Rechte nehmen oder sie den Männern unterordnen - dafür wollen sie sorgen. Mit anschließender Gesprächsrunde.
In Kooperation mit dem Feministischen Forum möchten wir euch einladen, mit einem gemeinsamen Frühstück, Gesprächen und queerfeministischen Kurzfilmen in den 8.März zu starten. Eintritt inklusive Brötchen und Kaffee - bringt gerne Aufstriche / Fingerfood für das Buffet mit.
Die GRÜNEN Oldenburg laden ein: Als 90 Prozent der isländischen Frauen an einem Herbstmorgen im Jahr 1975 ihre Arbeit niederlegten und ihre Häuser verließen, weil sie sich weigerten zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern, brachten sie ihr Land zum Stillstand und katapultierten Island zum „besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein“. Austausch & Vernetzung ab 19 Uhr - Filmbeginn um 20:15 Uhr.
"Hola Frida" erzählt mit Wärme, Humor und Poesie von der Kindheit Frida Kahlos – und davon, wie Fantasie Mut schenken kann. Ein farbenreiches Familienerlebnis, das berührt, inspiriert und nachklingt.
Aus der Feder des renommierten israelischen Regisseurs Amos Gitai spielt der Film in der lebhaften Atmosphäre des Nachtclubs Fattoush in Haifa. Im Verlaufe einer Nacht verweben sich dort die Geschichten von fünf Frauen miteinander, die sich in ihren Beziehungen und persönlichen Identitäten jeglichen Kategorien und Normen widersetzen.
Stummfilm live vertont: Eine junge Londoner Waschmagd strebt nach sozialem Aufstieg, um das Herz eines wohlhabenden jungen Mannes zu erobern. Dabei droht ihr jedoch die wahre Liebe eines Arbeiterjungen zu entgehen
Aus Libuše Jarcovjákovás Werk von zehntausenden Negativen und dutzenden Tagebüchern hat die tschechische Regisseurin Klára Tasovská einen poetischen Filmessay montiert. Der Film erzählt von einem besonderen Künstlerinnenleben und einer bewegenden Reise in die Freiheit, die sich über sechs Jahrzehnte spannt.
Eine zornige und unverblümte Abrechnung mit dem Unrechtsregime im Iran, erzählt als brillanter, atemloser Politthriller und erfüllt mit authentischen Bildern der Proteste im Herbst 2022, die das Land in seinen Grundfesten erschütterten.
Regisseurin Claudia Richarz verbindet Einblicke in Helke Sanders heutiges und vergangenes Leben als Künstlerin und Aktivistin mit Ausschnitten und Interviews und findet dabei auch den Platz, ihr filmisches Schaffen nachwirken zu lassen
Regisseurin Pamela Meyer-Arndt ermöglicht einen intimen Blick auf drei Rebellinnen: Tina Bara, Cornelia Schleime und Gabriele Stötzer waren Fotografinnen in der Underground-Kunst-Szene der DDR...
Stummfilm live vertont von Pianistin Ulla Schmidt! Humorvoll behandelt Regisseurin Karin Swanström Themen wie Konformität und Vielfalt, Feminismus und Genderrollen, Tradition und Neuerung. Denn in dieser „sommerleichten“ Filmkomödie stellt nicht nur die junge Heldin Geschlechterrollen infrage.
Inspiriert von einer wahren Begebenheit erzählt die Filmemacherin Alice Diop in SAINT OMER von Brüchen in weiblichen Biografien. Ein packender, intelligenter Film über universelle Fragen von Wahrheit, Ausgrenzung und Mutterschaft
Doku über fünf in Berlin lebende Frauen und feministischen Aktivismus. Kooperation zum 8. März mit dem Feministischen Forum. Eintritt frei!
Das Medienbüro wird 30! - und das feiern wir mit der Stummfilmreihe "See the Sound - Eine musikalische Reise in die Filmgeschichte" . Den Auftakt der Reihe macht die Oldenburger Pianistin Ulla Schmidt, die fünf ausgewählte Kurzfilme der Filmpionierin Alice Guy-Blaché live vertont!
In „Tove“ erzählt Regisseurin Zaida Bergroth vom aufregenden Leben der wohl bekanntesten Autorin und Zeichnerin Finnlands, Tove Jansson (1914-2001). Der Film zeigt ihre Suche nach Identität, künstlerischer Freiheit und sexueller Selbstbestimmung, der vom mythischen Geist der Mumins und ihrer fabelhaften Abenteuerwelt durchweht wird.
Freier Eintritt! Oscarpreisträgerin JODIE FOSTER erzählt die wahre Geschichte und das Lebenswerk der ersten Regisseurin des Kinos: der Drehbuchautorin, Produzentin und Studiobesitzerin Alice Guy-Blaché.
Zum Internationalen Frauentag am 8. März mit Kulinarischem Event!
Ein vielfach prämierter und kraftvoller Film aus dem Kosovo über Emanzipation - inspiriert von einer wahren Geschichte.