Alle Draußen-Veranstaltungen des Queer Film Festivals finden in der Halle der Kulturetage statt.

Montag, 27. Juli 2020

Genderbende/Genderblend

Niederlande 2017, 68 Min.
Regie: Sophie Dros

Wir zeigen den Film im niederländischen Original mit deutschen Untertiteln

Lisa, Anne, Dennis, Lashawn und Selm sind Genderbender*. In Sophie Dros Dokumentarfilm „Genderblend“ erzählen sie von ihren Erfahrungen und Träumen. Während die fußballspielenden Zwillinge Lisa und Anne beeindruckend „bei sich“ zu sein scheinen, haben Dennis, Selm und Lashawn immer wieder mit Verschiebungen von Selbstbild und Fremdbild zu kämpfen. Sie alle lassen uns teilhaben an ihren Wünschen und Widersprüchen. „Genderblend“ feiert sie in ihrem Kampf um eine Gesellschaft, in der Gender nicht mehr für zwei einander entgegengesetzte Idealvorstellungen, sondern für eine individuelle und einzigartige Konstruktion im Sinne des Sowohl-als-auch steht.

Die Erfahrungsberichte und Überlegungen der Protagonist*innen werden durch stilbewusste visuelle Inszenierungen ergänzt, die ästhetisch vollziehen, was als gesellschaftliche Entwicklung noch am Anfang steht: Ein offener, verspielter und empathischer Umgang mit den vielfältigen Identitäten, die jenseits binärer Geschlechternormen existieren.

* “Genderbender” leitet sich von Gender benden oder Gender bending ab. „Bend“ kommt dabei aus dem Englischen und bedeutet so viel wie “biegen” oder “beugen”. Im Englischen gibt es einen Ausdruck “to bend (the) rules” – das meint, dass sich Menschen Regeln sehr großzügig auslegen, es nicht ganz so eng sehen, was erlaubt ist, oder wie die Regeln gemeint waren. Genderbender legen die gesellschaftlichen Regeln von Geschlecht neu aus.

Trailer zu »Genderbende«

Pressebilder zu »Genderbende«

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