Wir freuen uns Luca Vogel am 17.10 als Gast im Cine k begrüßen zu können.

Deutschland 2018, 76 Min.
Regie: Marco Heinig, Steffen Maurer, Luise Burchard, Luca Vogel

31.000 Polizist*innen, brennende Autos, 20 Regierungen zu Gast – eine Stadt scheint traumatisiert. Auch ein Jahr nach dem G20-Gipfel sucht die Polizei noch mit allen Mitteln nach hunderten Verdächtigen, die Politik fordert harte Strafen, die Gerichte leisten Folge und die wenigen kritischen Stimmen verblassen im allgemeinen Ruf nach Law and Order.

Die Dokumentation konzentriert sich auf den Umgang mit den Protesten und die staatliche Sicherheitspolitik. Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit und Pressefreiheit spielen in den Betrachtungen eine ebenso große Rolle wie die Veränderung der polizeilichen Strategien. Konnten während der Proteste Grundrechte außer Kraft gesetzt werden? Gibt es in der Judikative und Legislative Akteure und Überzeugungen, welche auf gewaltsame Proteste anders reagieren als in der Vergangenheit? Welche Methoden der „Ausnahmesituation G20“ in Hamburg könnten zur Normalität werden?

Dem sind die Filmemacher*innen nachgegangen, indem sie die relevanten Geschehnisse nachzeichneten, mit Betroffenen auf beiden Seiten sprachen und Experten zu Protestgeschichte, Grundrechten, Sicherheitspolitik und der politischen Gesamtsituation befragten.

Ein „Schaufenster moderner Polizeiarbeit“. Sich die noch mal in der Praxis anzuschauen, lohnt sich besonders […] Der Film Hamburger Gitter, […] Seine bloße Existenz ist trotz allem Grund zur Hoffnung.
Süddeutsche Zeitung

Trailer zu »Hamburger Gitter«

Pressebilder zu »Hamburger Gitter«

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