Samstag, 28. Juli 2018

Black Panther

USA 2018, 135 Min.
Regie: Ryan Coogler, Darsteller: Chadwick Boseman, Michael B. Jordan, Lupita Nyong’o

Marvels erste Comic-Adaption mit einem afroamerikanischen Superhelden in der Hauptrolle und von einem afroamerikanischen Regisseur.

Black Panther ist König und Krieger in Wakanda, einem hoch technologisierten, afrikanischen Utopia. Bis seine Herrschaft und Person von alten Feinden in Frage gestellt wird und Black Panther sich einem Konflikt stellen muss, der nicht nur Wakanda bedroht, sondern in letzter Konsequenz auch die Ordnung der Welt.

Es gibt nicht viele Superheldenfilme, die über das Vermächtnis des Kolonialismus nachdenken, Black Power promoten und Frauen feiern. Es ist leichter, das nicht zu tun, und ganz schön mutig für einen Marvel-Film, sich dieser Fülle Stoff anzunehmen.

Black Panther wendet sich radikal von schwarzen Stereotypen ab, widmet sich in der Form eines utopischen Fantasyfilms der postkolonialen Politik in Afrika und feiert die Traditionen des Kontinents.

In der Originalfassung des Films sprechen viele Wakandaner Englisch mit einem afrikanischen Akzent. Die rot gepanzerten Outfits der weiblichen Leibgarde beziehen sich auf Elemente der Stämme Turkana, Himba und Massai; ihre Halsringe sind eine Anspielung auf den Stamm der Ndebele. Coogler, der vor zwei Jahren mit Creed einen schwarzen Boxer in ein weißes Franchise einführte, will Schwarzen auf der ganzen Welt Selbstbewusstsein zurückgeben und ihnen eine imaginierte Zukunft schenken, derer sie beraubt wurden.

Black Panther ist zu einem Leuchtfeuer geworden, das das ›schwarze Amerika‹ , nein, eigentlich ganz Amerika, ein halbes Jahrhundert nach der Bürgerrechtsbewegung braucht.

Tickets fürs Open Air Kino sind ab sofort in der Kulturetage erhältlich.

Trailer zu »Black Panther«

Pressebilder zu »Black Panther«

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