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Italien 1954, 117 Min
Regie: Luchino Visconti

1866, Venedig während der österreichischen Besatzung: Die Gräfin Livia Serpiera, eine glühende Patriotin, verliebt sich leidenschaftlich in den charmanten österreichischen Offizier Franz Mahler. Um seinetwillen verrät Livia ihre politische Überzeugung. Als sie entdeckt, dass Franz sie nur benutzt hat, denunziert sie ihren Geliebten als Deserteur.

Viscontis erster Historienfilm zeichnet vor dem Hintergrund einer Amour fou das Porträt einer überkommenen Epoche. In intensiven, farbgewaltigen Bildern spiegelt er den Zusammenbruch der gesellschaftlichen Ordnung im tragischen Schicksal seiner Protagonistin.

Visconti wurde in den fünfziger Jahren zu einem der Großmeister des Kostüm- und Ausstattungsfilms. Sein Film „Sehnsucht“ von 1954 beginnt in Venedigs Teatro La Fenice, zur Musik von Verdis „Troubadour“. Es sind die Zutaten am Rande und in den Massenszenen sowie die Bildkompositionen, die „Sehnsucht“ zu einem Meisterwerk machen.

Pressebilder zu »Sehnsucht«

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