Sonntag, 21. Februar 2016

Drei Farben: Weiß

Polen | Frankreich | Schweiz 1993, 88 Minuten
Regie: Krzysztof Kieślowski

Der Pole Karol und seine Frau Dominque werden im Pariser Justizpalast geschieden. Karol verliert alles, was er besaß: die Liebe, seine Frau und seinen Frisörsalon, in den er alle Ersparnisse gesteckt hatte. Erniedrigt, verletzt, ohne Geld und Papiere gelingt ihm die Rückkehr nach Polen in einem Koffer versteckt. In der dortigen Umbruchsituation macht er als Unternehmer Karriere und will sich nun an seiner Ex-Frau rächen. Er inszeniert seinen Tod, um sie so nach Warschau zu locken und Gleichheit zwischen ihnen herzustellen.

Der zweite Teil der Trilogie wurde mit vielfachen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Silbernen Bären für die beste Regie.

Der Film wird in der Veranstaltungsreihe »Drei Farben – Polnische Kunst und europäische Freiheit« präsentiert. Zum 20. Todestags des großen Filmemachers Krzysztof Kieślowski präsentieren wir die Drei Farben-Trilogie in SonntagsMatinées. Der kurzen Einführung folgt jeweils nach dem Film eine Diskussion mit dem Publikum, in der auch aktuelle Deutungshorizonte in den Blick genommen werden. Durch die Vormittage führen Margaux Kier, Marek Zmiejwski und Matthias Bormuth.

In Kooperation mit der Deutsch-Polnischen-Gesellschaft und der Karl Jaspers-Gesellschaft.

11.00 Uhr Kleines Frühstück | 11.30 Uhr Filmbeginn

Pressebilder zu »Drei Farben: Weiß«

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