Sonntag, 24. April 2016

Drei Farben: Rot

Polen | Frankreich | Schweiz 1994, 95 Minuten
Regie: Krzysztof Kieślowski

„Drei Farben: Rot“ ist der Abschluss der Trilogie und zugleich der letzte Film Kieślowskis. Die junge Studentin Valentine fährt auf der Heimfahrt den Hund eines pensionierten Richters an. Sie bringt das Tier zu ihm, doch

er hat kein Interesse, es wieder an sich zu nehmen. Valentine entdeckt, dass der Mann die Telefongespräche seiner Nachbarn abhört, – und versucht zu ergründen, was den Richter zu seiner zynisch-pessimistischen Einstellung

gebracht hat. Trotz gegensätzlicher Charaktere entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden Protagonisten, in deren Leben sich geheimnisvolle Parallelen auftun.

Der Film erhielt zahlreiche Preise in Europa und den USA.

Der Film wird in der Veranstaltungsreihe »Drei Farben – Polnische Kunst und europäische Freiheit« präsentiert. Zum 20. Todestags des großen Filmemachers Krzysztof Kieślowski präsentieren wir die Drei Farben-Trilogie in SonntagsMatinées. Der kurzen Einführung folgt jeweils nach dem Film eine Diskussion mit dem Publikum, in der auch aktuelle Deutungshorizonte in den Blick genommen werden. Durch die Vormittage führen Margaux Kier, Marek Zmiejwski und Matthias Bormuth.

In Kooperation mit der Deutsch-Polnischen-Gesellschaft und der Karl Jaspers-Gesellschaft.

11.00 Uhr Kleines Frühstück | 11.30 Uhr Filmbeginn

Pressebilder zu »Drei Farben: Rot«

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