Mittwoch, 11. März 2015

Antimuslimischer Feminismus und die Politik der Verortung

Vortrag und Diskussion

»Antimuslimischer Feminismus und die Politik der Verortung«

In einer Zeit in dem der Islam in der Mehrheitsgesellschaft zuspitzend mit Fanatismus und Radikalismus assoziiert wird, kommt es nicht selten zu einer lautstarken und einstimmigen Verurteilung der „Gewalt von den Arabern/Türken/Moslems“ gegenüber Frauen*.

Mit einer konsequenten Ignoranz gegenüber dem Weißen Patriarchat entdecken sogar konservative Weiße Männer* ihre feministische, fortschrittliche und emanzipierte Seite und wollen die armen „Muslima“ als Prototyp der Unterdrückten retten. Dabei werden von den Women* of Color, den Schwarzen Frauen*, den Migrant_innen eine Eindeutigkeit und Entsolidarisierung, eine Trennung von ihren Familien, Männern* und Umfeld verlangt.

Im Vortrag und in der Diskussion werden Einblicke in diese rassistisch diskriminierenden, exotisierenden und instrumentalisierenden Praxen gegeben, sowie sich der Herausforderungen eines dekolonialen Feminismus angenähert.

Da dieses Thema auch in der feministischen Bewegung immer wieder eine sehr schwierige Debatte ist, freuen wir uns sehr, dass Nissar Gardi unsere Einladung angenommen hat.

Nissar Gardi: Erziehungswissenschaftlerin, Referentin für politische Jugend- Und Erwachsenenbildung zu den Schwerpunken Diversity, Rassismuskritik, Empowerment und Gender. Des weiteren Bildungsreferentin bei Arbeit und Leben Hamburg.

Pressebilder zu »Antimuslimischer Feminismus und die Politik der Verortung«

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