Von komischen Vögeln
Über den Film
Jockel arbeitet als Pförtner bei einem Chemiekonzern. Seine Tochter Rike entfremdet sich immer mehr von ihm, seine Frau Barbara kennt er nicht wirklich, seinen Vater Helmuth hasst er, und sein Ziel, als Musiker zu arbeiten, scheint entfernter denn je. Als er erfährt, dass Helmuth und Rike sich heimlich treffen, um gemeinsam Schubert zu hören, fühlt er sich hintergangen. Nach einem im Affekt begangenen Überfall wird Jockel zu Sozialstunden in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung verurteilt. Dort soll er einen Chor leiten, doch er ist überfordert, kann mit den Menschen nichts anfangen und wird schnell aggressiv. Vom Leiter Wiegalt gibt es eine klare Ansage: Sollte er erneut auffallen, wandert er direkt in den Knast!
Jockel fährt widerwillig auf eine von Wiegalt angeordnete Chorfreizeit. Doch abgeschnitten von der Außenwelt empfindet Jockel während der Chorproben langsam so etwas wie Spaß. Die Form der Kommunikation über die Musik tut sowohl ihm als auch dem Rest des Chores gut. Er beginnt sich zu öffnen und Verständnis zu entwickeln. Doch in dem Moment, in dem sich Jockel auf seine Mitmenschen einlässt, stellt ihn das Schicksal vor eine harte Probe.
Der Film spielt in Oldenburg und Teile des Casts sind Laien-Schauspieler*innen der Gemeinnützigen Werkstättten Oldenburg (GWO).
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Laufzeit: seit dem 23. Mai 2025
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