To A Land Unknown
Über den Film
Zum Europäischen Kinotag am 23. November 2025.
Ein heruntergekommenes Viertel am Rande Athens, das von Kriminalität und Armut gezeichnet ist: die Cousins Reda (Aram Sabbah) und Chatila (Mahmoud Bakri) ringen täglich mit der gleichen Notlage wie hunderttausend andere Palästinenser*innen – dem Leben als Geflüchtete. Verbunden durch Liebe und Freundschaft, aber auch die Last der Verzweiflung, die sie über Zeit und Ort hinweg verfolgt, kämpfen sie darum, ihrem Elend zu entkommen und eine bessere Zukunft für sich selbst und ihre Lieben, die sie zurückgelassen haben, zu sichern. Aber gibt es überhaupt einen Ausweg für die beiden? Wie kann die Menschlichkeit bewahrt werden, wenn man in ein Leben hineingeboren wird, das von unaufhörlicher Grausamkeit geprägt ist?
To a Land Unknown ist eine einfühlsame, bewegende und fesselnde Auseinandersetzung mit der Situation der Palästinenser*innen und damit, was es bedeutet, ein*e staatenlose*r Geflüchtete*r in einer von rassistischen Vorurteilen und sozialen Ungleichheiten geprägten Welt zu sein. Der bekannte dänisch-palästinensische Filmemacher Mahdi Fleifel hat seinen neuesten Film gemeinsam mit dem marokkanisch-britischen Drehbuchautor und Filmemacher Fyzal Boulifa geschrieben. Der Film feierte seine Premiere 2024 bei den Filmfestspielen von Cannes und gewann den Publikumspreis beim Internationalen Filmfestival Thessaloniki.
Vor dem Film gibt es eine kurze Einführung in den Film und ein Gespräch über die Situation geflüchteter Palästinenser*innen in Deutschland und in Griechenland mit Dorothee Bruch (Mitarbeiterin bei Xenion Berlin (Psychosoziale Hilfen für politisch Verfolgte e.V.) und Borderline Europe (Organisation, die zur europäischen Migrations- und Grenzpolitik arbeitet).
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Laufzeit: seit dem 23. November 2025
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