The Act of Killing

Regie: Joshua Oppenheimer |
Dänemark, NOR, GB | 2012 | 159 Min.
The Act of Killing

Über den Film

Indonesien 1965/66 – nach einem Militärputsch, für den die Kommunistische Partei (PKI) verantwortlich gemacht wird, ermorden, foltern und verfolgen Militär und Paramilitärs mit staatlicher Weisung zwischen 500.000 und 2 Millionen Menschen. Die PKI wird vernichtet und mit ihr viele (angebliche) Kommunisten. 1967 übernimmt Suharto das Amt des Präsidenten.

Indonesien 2012 – offiziell gab es keine Verbrechen in den 1960er Jahren, sie finden sich nicht in den Geschichtsbüchern, werden in der Schule nicht behandelt. Es herrscht noch immer Angst, für „kommunistisch“ gehalten zu werden, die Täter von damals wurden nie zur Rechenschaft gezogen, werden zum Teil sogar als Helden gefeiert und brüsten sich mit ihren Taten.

Joshua Oppenheimer stellt in der Dokumentation „The Act of Killing“, die 2005-2011 gedreht wurde, eben diese Täter von damals – vor allem „Gangster“ Anwar Congo – in den Mittelpunkt. Sie erzählen, zeigen und spielen ihre Taten vor der Kamera vor – der Versuch, eine Reflexion anzustoßen. Der Zuschauer wird dabei mit einer Mischung aus Grausamkeit und Selbstdarstellung konfrontiert und das Genre des Dokumentarfilms an seine Grenzen getrieben.

Originalsprache mit dt. UT

Joshua Oppenheimer

FSK 18

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Laufzeit: seit dem 08. Februar 2022

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einmal im Monat von März bis November

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Eine musikalische Reise in die Filmgeschichte

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