Über den Film
Drei Tage im Jahr 1943: Wehrmachtsunteroffizier Walter, früher als Künstler tätig und nun in einer bulgarischen Stadt stationiert, trifft auf die griechische Jüdin Ruth. Zusammen mit anderen Juden und Jüdinnen soll sie nach Auschwitz deportiert werden. Aus anfänglichem Desinteresse entwickelt sich bei Walter eine Einsicht über die deutschen Verbrechen, denen er dient und deren Opfer Ruth zu werden droht. Zwischen beiden entsteht eine leise, aber hoffnungslose Liebe ...
Konrad Wolfs Film wurde auf den Filmfestivals in Edinburgh, Wien und Cannes ausgezeichnet. Das in Koproduktion mit Bulgarien entstandene Werk, eine aufrüttelnde Darstellung individueller Verantwortung in einem menschenverachtenden Krieg, konnte in Cannes aufgrund bundesdeutscher Proteste nur als bulgarischer Beitrag gezeigt werden.
Ein Film voller Poesie, Gefühl und menschlicher Haltung mit einer hervorragenden schauspielerischen Leistung von Sascha Kruscharska. DEFA-Regisseur Konrad Wolf (1925–1982) schuf mit diesem auch visuell faszinierenden Drama einen der beeindruckendsten Filme des DDR-Kinos.
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Laufzeit: seit dem 25. Januar 2026
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