Prinzessin Mononoke
Über den Film
Vor langer, langer Zeit, als in Japan noch die Götter regieren, lebt in einem riesigen Wald die wilde Prinzessin Mononoke bei den Wölfen. Doch das friedliche Miteinander von Mensch und Tier ist bedroht: Immer weiter frisst sich die Zivilisation in die Natur hinein. Erstmals werden Waffen aus Eisen geschmiedet, Gewehre, deren Kugeln bereits den Panzer einer Samurai-Rüstung durchschlagen können. Nun wollen die Menschen die alte Ordnung endgültig umstürzen und machen Jagd auf den mächtigen Waldgott. Die Tiere aber wollen sich nicht kampflos ergeben und sammeln sich zu einer letzten großen Schlacht. Mittenhinein in diesen tödlichen Konflikt gerät der junge Krieger Ashitaka. Er und Mononoke finden sich zwischen den Fronten wieder - und nur in ihren Händen liegt die Macht, die drohende Katastrophe abzuwenden...
Als Prinzessin Mononoke von Hayao Miyazaki in Japan startete, eroberte er die Kinowelt im Sturm: Mit rund 14 Millionen Besuchern und Einspielergebnissen von 19,3 Milliarden Yen (damals etwa 159,5 Mio. USD) wurde er damals zum erfolgreichsten Film Japans. Hayao Miyazaki, Mitbegründer des Studio Ghibli, zählt mit Klassikern wie „Chihiros Reise ins Zauberland“ oder „Mein Nachbar Totoro“ zu den größten Namen der Animationswelt. Er wurde 2003 erstmals mit dem Oscar für „Chihiros Reise ins Zauberland“ ausgezeichnet und erhielt 2024 mit „Der Junge und der Reiher“ erneut den Oscar für den ‚Besten Animationsfilm‘.
Eine gute Gelegenheit, dieses zeitlose Werk in all seiner ästhetischen Wucht, emotionalen Kraft und visionären Tiefe wieder oder neu zu entdecken.