Panzerkreuzer Potemkin

Regie: Sergej Eisenstein |
Sowjetunion | 1925 | 70 Min.
Panzerkreuzer Potemkin

Über den Film

Mit seinem zweiten Langspielfilm schuf Sergej Eisenstein 1925 den Prototypen des russischen Revolutionsfilms, der sich um den russischen Volksaufstand im Jahre 1905 dreht. Filmgeschichtlich wird PANZERKREUZER POTEMKIN als Meilenstein auf dem Gebiet der filmischen Montage eingeordnet: die über siebenminütige Sequenz auf der Hafentreppe von Odessa zählt zu den berühmtesten Szenen der Filmgeschichte. Dieses Jahr feiert der Film sein 100-jähriges Jubiläum.

Russisches Zarenreich im Jahr 1905: Nach dem verlorenen Krieg gegen Japan kommt es aufgrund großer sozialer Ungerechtigkeit zu Unruhen und Protesten. Auf dem vor Odessa ankernden Panzerkreuzer Potemkin entzündet sich der Unmut der Matrosen an verdorbenem Fleisch, das sie nicht essen wollen. Angesichts einer drohenden Erschießung ruft der Matrose Wakulintschuk zum Aufstand gegen die Offiziere auf, bezahlt die erfolgreiche Revolte jedoch mit seinem Leben. In Odessa wird seine Leiche unter Anteilnahme der Bevölkerung aufgebahrt, wo es zum gewaltsamen Überfall zaristischer Kosaken kommt.

Entstanden als staatliches Auftragswerk anlässlich des 20. Jahrestags der historischen Potemkin-Meuterei, wurde der Film offen als propagandistischer Tendenzfilm produziert und beworben. Eisenstein drehte mit Laiendarsteller*innen, die er als Repräsentant*innen unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen einsetzte. PANZERKREUZER POTEMKIN kann als historisches Zeitdokument und künstlerischen Ausdruck sozialistischer Ideologie analysiert und kritisch hinterfragt werden.

Im Anschluss an den Film lädt die Fachschaft Philosphie zur gemeinsamen Diskussion des Films an.

ohne Sprache

Sergej Eisenstein

Aleksandr Antonow, Grigori Aleksandrow, Wladimir Barski

FSK 12

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Laufzeit: seit dem 21. Oktober 2025

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