Palestinians and Jews for Peace - I See Your Pain, Despite Mine

2026 | 100 Min.
Palestinians and Jews for Peace - I See Your Pain, Despite Mine

Über den Film

Wir freuen uns, vier Menschen von "Palestinians and Jews for Peace" bei uns zu Gast zu haben. Sie werden von ihrer Arbeit und ihren Erfahrungen berichten.
Eure Fragen und Kommentare werden über Zettel gesammelt und vom Podium beantwortet. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zum Gespräch und Austausch im Foyer.

Palestinians and Jews for Peace ist eine Gruppe palästinensischer, israelischer, jüdischer und anderer emanzipatorischer Freund*innen in Solidarität, die sich für einen differenzierten Dialog sowie für einen mitfühlenden und respektvollen Umgang miteinander einsetzen, um bestehende Narrative zu Israel/Palästina zu verändern. Menschen in dieser Gruppe sind auf sehr unterschiedliche Arten diskriminiert bzw. privilegiert, z.B. durch Antisemitismus, Rassismus, Homo- und Transphobie oder den Besitz / nicht-Besitz von Pässen. Diese sich kreuzenden, überlagernden und teilweise vermeintlich gegensätzlichen Formen von Betroffenheit und Nicht-Betroffenheit möchten wir zum Ausgangspunkt einer breiteren Diskussion über Zugehörigkeit, Konflikt und Mitmenschlichkeit machen. Anstatt festgefahrene Positionen oder moralische Gewissheiten zu bestärken, wagt diese Veranstaltung die Auseinandersetzung mit Widersprüchen und Komplexität.

Wir reflektieren darüber, wie Identitätspolitik – so wichtig sie für das Sichtbarmachen von Unterdrückungsstrukturen ist – manchmal auch Grenzen verhärten und den Blick auf gemeinsame, intersektionale Kämpfe verstellen kann. Wie prägen vererbte Traumata, Trauer und Angst – oft unausgesprochen – unsere Fähigkeit, Empathie füreinander zu empfinden? Und wie beeinflussen sie, was wir zu hören oder auszusprechen bereit sind?

Denn auch und besonders hier in Deutschland werden marginalisierte Positionen gegeneinander ausgespielt, geradezu beispielhaft im Diskurs über Israel/Palästina, der vielfach mit erschreckend entmenschlichender Sprache geführt wird. Rassistische und antisemitische Ressentiments werden dadurch weiter salonfähig gemacht, sowohl in unterschiedlichen Teilen der linken Szene als auch in der Gesellschaft insgesamt. Von dieser Polarisierung und Spaltung profitieren letztlich rechte Kräfte, weswegen ein radikal-empathischer Ansatz aktuell wichtiger ist als je zuvor.

Dies ist ein Aufruf, Solidarität zu schützen – gerade in schwierigen Zeiten.

 

In Kooperation mit dem Infoladen "Roter Strumpf" und der tantifa.
Spenden zur Finanzierung der Veranstaltung werden gesammelt.

Deutsch

FSK keine Angabe

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Laufzeit: seit dem 10. Mai 2026

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