Vortrag: Menschenrechte herausgefordert
Über den Film
Anlässlich zum Oldenburger Menschenrechtstag lädt der Arbeitskreis Koloniale Kontinuitäten Oldenburg in das Forum St. Peter ein. Am 11. September um 19 Uhr zu einem Vortrag mit anschließendem Gespräch. Unter dem Titel „Menschenrechte herausgefordert“ geht es um indigene Weltanschauungen in Lateinamerika und wie diese unser Verständnis von Menschenrechten beeinflusst.
Zu Gast ist Ulrike Sallandt von der Universität Oldenburg. Sie hat in Peru und Deutschland als Theologin geforscht und gearbeitet.
Im Zentrum ihres Vortrags steht das lateinamerikanische Konzept der Weltanschauung „Buen Vivir“ und wie dieses unser Verständnis von Menschenrechten herausfordern und erweitern kann, indem sie den Menschen als Teil eines komplexen, lebendigen Beziehungsnetzes begreift. Im Mittelpunkt steht die Idee eines „Dialogs des Wissens“, der die Gleichwertigkeit menschlicher und nicht- menschlicher Lebensformen sowie ihre gegenseitige Abhängigkeit betont und das westlich- individualistische Rechtsverständnis kritisch hinterfragt. Diese Perspektive fordert dazu auf, Demokratie, Recht und Schutz neu zu denken, eingebettet in eine ökologische und kosmische Verbundenheit mit der Erde.
19Uhr
Forum St. Peter, Peterstraße 22-26, Oldenburg
Eintritt frei
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Koloniale Kontinuitäten“, die vom gleichnamigen Arbeitskreis initiiert wurde und findet in Kooperation mit dem Oldenburger Menschenrechtstag und dem Forum St. Peter statt.
Tickets
Laufzeit: seit dem 11. September 2025
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