Lang ist der Weg

Regie: Herbert B. Fredersdorf Marek Goldstein |
Deutschland | 1948 | 78 Min.
Lang ist der Weg

Über den Film

Lang ist der Weg ist der erste und bis heute einzige jiddische Film, der in Deutschland produziert wurde. Außerdem ist es der erste deutsche Spielfilm nach 1945, der das Leben der Opfer der Shoa in den Mittelpunkt stellt. In den Spielfilm sind auch Dokumentarszenen integriert. Der Co-Regisseur Marek Goldstein war selbst Überlebender der Shoa.

Der Film spielt in der oberbayerischen Kreisstadt Landsberg am Lech in einem Lager für Displaced Persons, die 1945 aus Konzentrations- und Vernichtungslagern befreit wurden. David Jelin, ein junger Mann, der von einem Deportationszug nach Auschwitz fliehen konnte, steht im Mittelpunkt der Geschichte. Ihn und die anderen Menschen im Lager der Displaced Persons quält die Frage, ob ihre vermissten Familienangehörigen und Freund:innen überlebt haben und sie sie je wiedersehen werden. Gleichzeitig heißt es, sich nach dem unsäglichen, unerträglichen erlebten Grauen weiterzuleben und sich eine Zukunft aufzubauen - nur wie?

Im Anschluss an den Film wird es ein Filmgespräch mit dem hakOLnoa-Team geben.

Jiddisch/Polnisch mit dt. UT

Herbert B. Fredersdorf, Marek Goldstein

Israel Beker

FSK 0

Tickets

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