Glück

Regie: Henrika Kull |
Deutschland | 2021 | 90 Min.
Glück

Über den Film

Sascha arbeitet schon seit Jahren im Berliner Bordell Queens. Maria ist die Neue, unangepasst, autark, queer. Sofort fühlen sich die beiden voneinander angezogen. Maria ist fasziniert von Saschas Ausstrahlung und Stellung im Bordell; Sascha von Marias Unabhängigkeit und charismatischer Ausstrahlung. Aus der Anziehung wird eine Liebe, die anders funktioniert, als alles, was beide bisher kannten. Es ist die Verheißung auf das große Glück. Doch dann droht ihre Verbindung zu zerbrechen – an der Angst, sich einander wirklich zu zeigen und sich den eigenen Abgründen zu stellen.

Regisseurin Henrika Kull hat seit 2010 in Bordellen recherchiert, sie hat in einigen an der Bar gearbeitet oder den Hausdamen assistiert. Diese Erfahrung ist in dem Film alleine schon an der Perspektive zu spüren: Sie blickt in diese Welt, nicht auf sie herab.
Auch Adam Hoya (SEARCHING EVA), der Maria spielt, hat selbst in der Sexarbeit gearbeitet. Das schafft einen Film, der nah an seinen Charakteren bleibt und nicht in Klischees um Sexarbeit abtriftet. Wir folgen in authentischen, kraftvollen Bildern iden beiden Hauptfiguren, die sich erst umschleichen, dann umtanzen, bald nicht mehr ohne einander können, aber auch nicht wirklich miteinander. Ein mitreißender und echter Liebesfilm, der keine Grenzen kennt.

 

Henrika Kull

FSK 16

Eine Hommage an die Liebe

Missy

Zauberhaft! Glück beglückt.

Der Tagesspiegel

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Laufzeit: seit dem 27. September 2021

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