Geheimnisse einer Seele (live vertont)

Regie: Georg Wilhelm Pabst |
Deutschland | 1926 | 81 Min.
Geheimnisse einer Seele (live vertont)

Über den Film

Unaussprechliche Ängste und furchtbare Träume in Bilder zu bannen, das ist eine der großen Stärken des Kinos. Die Deutung und Therapie solcher Nöte fällt in den Bereich der Psychoanalyse, die in den 20er Jahren den Rang eines Modephänomens einnimmt.

„Geheimnisse einer Seele“ erzählt die Geschichte von Martin Fellman (Werner Krauß), bei dem neurotische Symptome auftreten und der dank psychoanalytischer Methoden davon geheilt wird. Auslöser der Krankheit ist die Ankündigung, dass der Vetter seiner Frau (Ruth Weyher) nach langer Zeit aus Indien zurückkommen soll. In der Nacht träumt der Protagonist unter anderem, dass er seine Frau tötet. Bei seinem Aufwachen entwickelt Martin eine Phobie vor Messern. Es ist ihm unmöglich, ein Messer zu benutzen, ja sogar anzurühren. Am Abend trifft er den Psychiater Dr. Orth (Pawel Pawlow), der ihm seine Hilfe anbietet und ihn dank psychoanalytischer Behandlungen heilt.

"Geheimnisse einer Seele" kleidet die Popularisierung von Sigmund Freuds Lehre in eine spannende und künstlerische Spielfilmhandlung. Die Krankheit von Martin inszeniert der Regisseur G.W. Pabst auf äußerst wirkungsvolle Weise als eine Kette von Alpträumen und Obsessionen. Das Resultat ist bizarr, in seinem visuellen Einfallsreichtum herausragend und dabei von einer fast beklemmenden Komik.

 

Deutsch

Georg Wilhelm Pabst

FSK keine Angabe

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Laufzeit: seit dem 14. Januar 2024

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31. Juli bis 31. August

Sommerkino

22 Filme unterm Sternenhimmel auf dem Kulturplatz hinter der Kulturetage.

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