Evil does not exist

Regie: Ryusuke Hamaguchi |
Japan | 2024 | 106 Min.
Evil does not exist

Über den Film

Takumi und seine Tochter Hana leben im Dorf Mizubiki in der Nähe von Tokio. Sie führen ein bescheidenes Leben im Einklang mit der Natur und schätzen die Abgeschiedenheit. Der Frieden wird allerdings gestört, als ein Unternehmen aus Tokio Pläne zum Bau einer Glamping-Anlage in unmittelbarer Nähe vorstellt. Schnell wird klar, dass der Luxus-Campingplatz schwerwiegende Folgen für das ökologische Gleichgewicht der Region und das Leben der Dorfbewohner mit sich bringen wird. Um die Wogen zu glätten, schickt das Unternehmen zwei Vertreter nach Mizubiki. Doch statt in einer Lösung, mündet der Konflikt in einer Situation mit tiefgreifenden Auswirkungen – für alle.

Nach seinem Oscar-prämierten Film „Drive My Car“ gelingt Ryūsuke Hamaguchi mit EVIL DOES NOT EXIST eine poetische Parabel über die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Natur. Dieser subtil und präzise erzählte Film beweist erneut, dass Hamaguchi einer der spannendsten Stimmen des Independent-Kinos ist. Der Film entstand in enger Zusammenarbeit mit der ebenfalls aus Japan stammenden Komponistin Eiko Ishibashi, die bereits für die musikalische Gestaltung von „Drive My Car“ verantwortlich war. Als Vater und Tochter stehen in EVIL DOES NOT EXIST die Newcomer Hitoshi Omika als Takumi und die 9-Jährige Ryo Nishikawa als seine Tochter Hana vor der Kamera.


EVIL DOES NOT EXIST ist mit zwei weiteren Filmen (FIRST COW und ALL THAT BREATHES) angedockt an ein Universitätsseminar
“Theologie, Film und Koloniale Kontinuitäten", welches die Filme in anschließenden Terminen reflektiert. Bei Interesse zur Seminarteilnahme bitte melden bei: dominik.gautier@uol.de

Seminarzeiten mittwochs 14:00 bis 16:00 Uhr und/oder 16:00 bis 18:00 Uhr.

Japanisch mit dt. UT

Ryusuke Hamaguchi

Hitoshi Omika, Ryo Nishikawa

FSK 12

Ein Fest für die Augen, ein Film, der mit umwerfenden Bildern, einem betörenden Score und zwei charismatischen Newcomern das komplexe Verhältnis von Mensch und Natur ins Bild setzt. Ein cineastisches Meisterwerk.

Rolling Stone

Poetischer hat wohl noch kein Filmemacher inszeniert, wie er den Spätkapitalismus satthat.

Susan Vahabzadeh - SZ

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Laufzeit: seit dem 19. November 2024

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