Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen
Über den Film
„Deutschland steuert auf eine Pflegekrise zu. Schon heute geht die Schere zwischen Pflegebedarf und Pflegekapazitäten zunehmend auseinander. Pflegeheime sind unbeliebt und die Pflege im eigenen zu Hause für viele Menschen die Wunschlösung. Fast 85 Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause gepflegt, meist von Angehörigen. Für viele ist das aber aus räumlichen oder beruflichen Gründen zunehmend herausfordernd. Eine Lösung für die Pflege im eigenen Zuhause ist oft eine Betreuerin aus Osteuropa. Sie soll 24 Stunden, 7 Tage am Stück da sein und sich am besten rund um die Uhr um die Pflegebedürftigen kümmern.
Der Spielfilm „Die Vergesslichkeit der Eichhörnchen“ beschäftigt sich mit dieser Form der Pflege. Marija aus der Ukraine kommt auf Wunsch der Tochter zu Curt, um ihn zu pflegen. Die Pflege des demenziell erkrankten älteren Mannes gestaltet sich schwierig und Curts Familie liegt im Streit. Marija ist von erstem Tag an mitten im Geschehen und versucht, ihrer Aufgabe gerecht zu werden. Der Film zeigt Problematiken, aber auch Lösungswege in der häuslichen Pflege auf.
Nach dem Film laden wir zu einer Podiumsdiskussion ein. Dabei wollen wir über den Film ins Gespräch kommen und auch Einblicke in unsere aktuelle Forschung zur Pflege von Menschen mit Demenz durch osteuropäische Betreuungskräfte in dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekt „TriaDe“ geben. Auf dem Podium: Prof. Dr. Mark Schweda (Medizinethik, Universität Oldenburg, Projekt TriaDe), Dr. Milena von Kutzleben (Versorgungsforschung, Universität Oldenburg, Projekt TriaDe) und das Demenznetz Oldenburg.
Im Anschluss gibt es eine Diskussion mit dem Forschungsprojekt „TriaDe - Osteuropäische Live-In-Hilfen in häuslichen Versorgungstriaden bei Demenz“.
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Laufzeit: seit dem 17. September 2025
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