Der Einstein des Sex
Über den Film
Magnus Hirschfeld war am Anfang des 20. Jahrhunderts ein maßgebender Pionier der Sexualwissenschaft und Gründer des ersten sexualwissenschaftlichen Instituts. Er setzte sich engagiert für sexuelle Aufklärung und die Akzeptanz transidenter Menschen ein. Ein weiteres Anliegen war ihm die Abschaffung des § 175, der sexuelle Kontakte zwischen Männern unter Strafe stellte. Der Film stellt sein Leben und Wirken, das internationale Anerkennung fand, durch den aufkommenden Nationalsozialismus aber zunichte gemacht wurde, eindrucksvoll dar.
Regie führt der vor wenigen Monaten verstorbene Rosa von Praunheim, der selbst einer der Mitbegründer der neueren Homosexuellenbewegung in Deutschland gewesen ist – angefangen mit seinem Film „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“. Es ist ihm gelungen, einige hochkarätige Mitwirkende für seinen Hirschfeld-Film zu gewinnen, unter anderem Kai Schumann als junger Hirschfeld, Ben Becker als Adolf Brand, Wolfgang Völz als Polizeipräsident, Otto Sander als Medizinprofessor Eugen Steinach usw.
Inhaltswarnung: Darstellung von Suizid
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Laufzeit: seit dem 05. Juni 2026
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