Dao
Über den Film
Der Film beginnt mit einer Definition seines Titels: „Das Dao ist die unaufhörliche, kreisende Bewegung, die durch alles fließt und die Vielfalt der Welt verbindet.“ begegnen sich bei einem Filmcasting zwei Frauen und werden vor der Kamera zu Mutter und Tochter: Gloria und Nour. Und die Familie wächst vor unseren Augen. Mit anderen Schauspieler:innen und Laien feiern sie eine rauschende Hochzeit in Paris und reisen nach Guinea-Bissau, um ihr Familienoberhaupt zu verabschieden. Zwischen diesen beiden Ritualen – zwischen Europa und Westafrika, Leben und Tod, Vergangenheit und Gegenwart – verweben sich wahre Geschichten mit erfundenen Erzählungen. Was folgt, ist eine große Feier des Lebens: ein kreisender Tanz aus Liebe und Schmerz, aus Freude und Loslassen.
DAO ist mehr als nur ein Film – es ist eine grenzenlose Familie, in deren Umarmung wir fallen und von deren Kraft wir getragen werden. Im Zentrum steht die Frage: Was bleibt, wenn Familien über Kontinente hinweg auseinandergerissen wurden? Welche Geschichten werden erzählt –
und welche bleiben lange unausgesprochen? DAO ist ein kollektiver Akt der Erinnerung, Lebensbejahung und Selbstvergewisserung – ein Film, der Familiengeschichten, Rituale und Generationen verbindet. Menschen versammeln sich, erzählen, erinnern und erfinden gemeinsam neue Formen des Zusammenlebens.