Carmen & Lola

Regie: Arantxa Echevarría |
Spanien | 2017 | 103 Min.
Carmen & Lola

Über den Film

Die junge Carmen (Rosy Rodriguez) wohnt mit ihrer Roma-Familie in der Nähe der spanischen Hauptstadt Madrid. Ihre Familie lebt sehr traditionell. Schon seit Generationen werden die Frauen verheiratet, kriegen mehrere Kinder und kümmern sich um den Haushalt. Carmen, die erst 17 Jahre alt ist, soll schon bald einen jungen Mann heiraten, den ihre Familie für sie ausgesucht hat. Ausgerechnet die Cousine des Bräutigams, die lebenslustige und lesbische Lola (Zaira Romero), bringt Carmen dazu ihr Dasein zu überdenken. Denn Lola hat eigene Vorstellungen von ihrem Leben: Sie möchte studieren und frei sein. Die beiden Frauen freunden sich an und kommen sich näher. Doch die starren Familientraditionen machen ihnen das Leben schwer. Gemeinsam kämpfen sie dafür, so lieben zu können, wie sie wollen.

"Carmen & Lola" ist fast ausschliesslich mit Laiendarsteller*innen aus der Rom*nja-Community besetzt.
Der Film erhielt den spanischen Filmpreis Goya für die beste Nebendarstellerin (Carolina Yuste) und die beste Nachwuchsregie (Arantxa Echevarría). 

Inhaltshinweis Z-Wort:
Wir zeigen den Film im Original mit deutschen Untertiteln. In den deutschen Untertiteln kommt das Z-Wort vor (Was ist das Z-Wort?).
Zum einen kommt das Wort in einer Beschimpfungen gegenüber der Rom*nja-Community vor.
Zum anderen wird es aber auch als Übersetzung von Gitano genutzt. Gitano ist eine im spanischsprachigen Raum weit verbreitete Bezeichnung für meist südspanische Rom*nja und  gehört zu den wenigen Fremdbezeichnungen, die auch als Eigenbezeichnung genutzt werden. Gitano hat also eine andere und u.a. auch positiv besetzte Bedeutung, die das Z-Wort im Deutschen nicht hat. 
Wir waren in Kontakt mit dem Film-Verleih, um zu klären, ob die Untertitel geändert werden könnten. Leider ist eine Änderung nicht möglich.
Vor dem Film werden wir in der Filmeinführung nochmals auf die sprachlichen Unterschiede eingehen.

Spanisch mit dt UT

Arantxa Echevarría

FSK 12

"erfreulich authentisch wirkende Geschichte über die Selbstermächtigung zweier Frauen und über deren aufkeimende Liebe zueinander"

Andreas Köhnemann, kino-zeit.de

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Laufzeit: seit dem 13. Juni 2022

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