Solifest - Oldenburg gegen Rassismus

Regie: Anujah Fernando |
Deutschland | 2023 | 25 Min.
Solifest - Oldenburg gegen Rassismus

Über den Film

SOLIFEST - Oldenburg gegen Rassismus
ab 15 Uhr


Kein Sommer ohne Solifest! Auch in diesem Jahr kommen wir wieder zusammen und leben Solidarität - für Empowerment, Verbindung und Support für lokale antirassistische Strukturen.

Es geht durch den Tag mit der Solifestlegende helosmusic und der wunderbaren Kolibrina, mit der Lesung mit Alice Hasters aus ihrem neuen Buch "ANTI OPFER - Warum wir Verletzlichkeit verachten", und dem anschließenden Film "இனி வந்தென்ன வராமல் என்ன - [Obgleich ich nun komme oder gehe] - Briefe aus der Kantstr. 104a" von der Filmemacherin und Kuratorin Anujah Fernando - auch vor Ort für ein Regiegespräch. 
Parallel gibt es ein tolles Kinderangebot der Zirkusschule Seifenblase e.V.Info- und Mitmachstände der Initiative Gerechtigkeit für Lorenz, von Pena-Ger e.V., von Ibis e.V., ein Tauschangebot von Nein zur Bezahlkarte Oldenburg, ein Cozy Book Corner organisiert vom FemRef Uni Oldenburg und, last but not least, mal wieder richtig gutes Essen von Pena-Ger e.V.. 

Wir sind viele! Wir sind entschlossen und solidarisch. Kommt zahlreich, vernetzt euch. Auf ein kraftvolles Solifest 2026!

Eintritt gegen Spende - für Pena-Ger e. V. und die Antidiskriminierungsstelle bei IBIS e.V. - damit ihre wichtige politische, beraterische und empowernde Arbeit auch in stürmischen Zeiten weitergehen kann.


Kurzfilm ab 20:45 Uhr: 
இனி வந்தென்ன வராமல் என்ன [Obgleich ich nun komme oder gehe] – Briefe aus der Kantstraße 104a

Die Doku-Fiktion widmet sich der Frage, welche Erinnerungen an einem flüchtigen Ort wie einer Asylunterkunft verbleiben, wenn die Menschen längst nicht mehr dort wohnen. Welche Spuren sind im Gebäude eingeschrieben und verweisen auf das Leben und die Lebendigkeit im Zwischenraum von Flucht? Auf welche Basis stützt sich das Erinnern, wenn etwa Briefe längst nicht mehr existieren, weil sie in den Kriegsjahren verloren gegangen sind?

40 Jahre nach dem கறுப்பு யூலை [Black July] von 1983 leistet die Doku-Fiktion einen Beitrag dazu, die Erinnerung von tamilischer Flucht nach Berlin und Deutschland zu verorten. Sie verbindet die Erfahrungen verschiedener Generationen miteinander, regt an, über die Präsenz des Flüchtigen nachzudenken und plädiert dafür, sich liminale Orte wie eine Asylunterkunft als Orte des Lebendigen zu vergegenwärtigen.


Kooperation zwischen United Against Racism Oldenburg, dem femref Oldenburg, dem Cine k und vielen weiteren Unterstützer*innen.

Deutsch, Tamilisch mit Englischen UT

Anujah Fernando

FSK keine Angabe

Tickets

Ab 29. August 2026 im Programm

20:45 Uhr
Kulturplatz, OmU
Sondermeldung

freier Eintritt

Sa. 29.8.
20:45 Uhr
Kulturplatz, OmU
Sondermeldung

freier Eintritt

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