Als wäre es leicht

Regie: Milan Skrobanek |
Deutschland | 2025 | 90 Min.
Als wäre es leicht

Über den Film

Kati ist gehörlos, Florian ist blind. Er ist Stadionkommentator beim FC St. Pauli, sie entdeckt die Welt durch ihre Kamera. Als sie sich im Dialoghaus Hamburg begegnen, entsteht eine eigene Sprache – jenseits von Worten und Gesten, getragen von Nähe und Mut. Doch ihre unterschiedlichen Lebenswelten und die Erwartungen von Familie und Umfeld stellen die Beziehung immer wieder auf die Probe. Ihre Liebe wirkt für Außenstehende kaum möglich und entfaltet gerade deshalb eine besondere Kraft.

Der Film ist die erste deutsche Spielfilmproduktion, die in den Hauptrollen Menschen zeigt, die im wirklichen Leben gehörlos (Cindy Klink) bzw. blind (David Knors) sind. Er zeigt, wie Nähe dort entstehen kann, wo andere nur Grenzen sehen. Und er macht spürbar, dass Liebe nicht in Worten oder Blicken wohnt, sondern in dem Versuch, sich der anderen Person immer wieder neu zuzuwenden. Am Set unterstützten Deaf-Supervisor und Gebärdensprachdolmetscher*innen die Kommunikation.
ALS WÄRE ES LEICHT wurde 2023 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert.

Info: durchgehend mit Untertiteln für Gehörlose und Schwerhörige (SDH). Die Hörfilmfassung (AD) ist über die Greta App verfügbar und kann bereits im Vorfeld heruntergeladen werden (www.gretaundstarks.de).

Deutsch mit dt. UT für Gehörlose und Gehörgeschädigte, Hörfilmfassung

Milan Skrobanek

Cindy Klink, David Knors

FSK 12

Hamburg. Leiser Witz, Ironie, nie kitschig: Dem Hamburger Regisseur Milan Skrobanek ist ein bezaubernder Film gelungen. Der Weg dahin war herausfordernd und hat sich gelohnt!

Hamburger Abendblatt

Tickets

Laufzeit: seit dem 11. Mai 2026

18:00 Uhr
Studio
Sondermeldung

Hörfilmfassung

Sa. 16.5.
So. 17.5.
Mo. 18.5.
18:00 Uhr
Studio
Sondermeldung

Hörfilmfassung

Mi. 20.5.