Regiegespräch mit Heinrich Sabl
Heinrich Sabl, 1961 in Görlitz geboren, wuchs in einem Industriegebiet in Ostdeutschland auf. Um dem engen Umfeld zu entkommen, suchte er frühzeitig die Welt des Theaters und studierte Puppenspiel. Mitte der Achtzigerjahre wandte er sich dem Film zu. Zunächst in der Ostberliner Underground-Szene, später als Schöpfer zahlreicher Animationsfilme. Seit 1999 arbeitete er an „Memory Hotel“, der dieses Jahr seine Kinopremiere feiert.
Über den Film
Eine visuell einzigartige, klug aufrüttelnde und kunstvoll-surreale Parabel auf die deutsche Nachkriegsgeschichte und ein Meisterstück des analogen Filmhandwerks: Nach 25 Jahren Arbeit erblickt der Stop-Motion-Film endlich das Licht der Filmwelt. Premiere mit Regiegespräch.