Gespräch mit Freya Glomb
Freya Glomb, geboren 1988 in Berlin, hat einen Masterabschluss der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF im Fach Filmkulturerbe sowie einen Bachelorabschluss in Theaterwissenschaft (Nebenfach Filmwissenschaft) von der Freien Universität Berlin. Im Rahmen des Studiums verbrachte sie ein Erasmussemester in Krakau an der Uniwersytet Jagielloński. Zuvor absolvierte sie eine Ausbildung zur Mediengestalterin Bild und Ton beim Norddeutschen Rundfunk und arbeitete viele Jahre als freiberufliche Filmemacherin, Dozentin und Cutterin. Seit Juni 2024 ist sie als akademische Mitarbeiterin im DFG-Langfristvorhaben »Bilder, die Folgen haben – Eine Archäologie ikonischen Filmmaterials aus der NS-Zeit« beschäftigt. Zu ihren Kernaufgaben gehört hierbei die Arbeit an Videoessays. Zudem ist sie Lehrbeauftragte (»Archivmaterial in der ästhetischen Praxis«) im Studiengang Filmkulturerbe.
Über den Film
Konrad Wolfs persönlichstes Filmwerk: stark geprägt durch autobiographische Elemente aus seinem Leben erzählt der Film von einem jungen sowjetischen Leutnant deutscher Abstammung, der in seine ehemalige Heimat zurückkommt. Ein Film von ebenso großer Authentizität in den Details und nüchterner Beobachtung wie packender emotionaler Zuspitzung. Nachgespräch mit Freya Glomb.