FLINTA* Markt
Bevor der Film "Ein Tag ohne Frauen" startet, möchten wir die Zeit bis zum Sonnenuntergang nutzen, um Gruppen, Vereine und Institutionen kennenzulernen, die in Oldenburg queerfeministisch arbeiten und aktiv sind. Hierbei wollen wir uns austauschen, vernetzen, empowern, spielerisch dazu lernen und uns ausprobieren.
Willkommen sind alle interessierten Menschen - der Eintritt ist frei!
Programm des FLINTA* Marktes
18 Uhr: Eröffnung
18:10 Uhr bis 19 Uhr DJing (VielViel Kollektiv)
19:00 -19:30 Uhr Lyrik-Lesungen (Queer Shepherds Kollektiv)
19:30 -20:30 Uhr DJing (VielViel Kollektiv)
20:30 - 20:45 Uhr Chorauftritt (Queer-feministischer Chor Oldenburg)
20:45 -21:00 Uhr Kurzfilm-Premiere (Ray Rabe, FSJ Kultur Medienbüro Ol)
21:00 Uhr Filmstart
Gerahmt wird das Programm auf der Container-Bühne von Ständen, die bildende Kunst, Drucke, Zines, Kleidung und Mitmach-Aktionen wie Quizfragen, Armbänder binden, Buttons stanzen und Spiele anbieten. Es wird eine Ausstellung zu Frauenbiografien im antifaschistischen Widerstand geben und alle Gruppen informieren über ihre Arbeit und laden zum Austausch und Vernetzen ein.
Das Angebot der FLINTA*-Werke (18 -19:30 Uhr) unter Anleitung an eurem reparaturbedürftigen Fahrrad zu schrauben, fällt krankheitsbedingt leider aus.
Bringt Bargeld mit für Spenden an die Gruppen und für den Essenstand :)
Mit dabei sind: das Feministische Forum, die Flinta* Hood (Janun), die Flinta* Open Stage, die FLINTA* Werke, die Frauengruppe SToP, das Kreativlabor, Mascha Kirchner, das Mädchenhaus, das Movement OL, der Queerfeministische Chor Oldenburg, der Queerfeministische Filmclub, das Queerpeers Beratungskollektiv (Hempels), das Queer Shepherds Kollektiv, die Sheroes, die Tantifa, Theresa Glienewinkel, das Viel Viel Kollektiv und 26 Volt.
FLINTA* ist ein Akronym, das für Frauen, Lesben, Inter*, Nicht-binäre, Trans* und Agender Personen steht. Der * (Stern) am Ende schließt weitere Geschlechtsidentitäten ein, die von patriarchaler Diskriminierung betroffen sind.
Über den Film
Als 90 Prozent der isländischen Frauen an einem Herbstmorgen im Jahr 1975 ihre Arbeit niederlegten und ihre Häuser verließen, weil sie sich weigerten zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern, brachten sie ihr Land zum Stillstand und katapultierten Island zum „besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein“.