Ferienkino


Dienstag, 27. bis Freitag, 30. März 2007 (für Gruppen nach Voranmeldung)
Donnerstag, 29. März 2007, 10:30 Uhr, Freitag, 30. und Samstag, 31. März 2007, 16:00 Uhr öffentliche Vorführung

Winky will ein Pferd

Niederlande/Belgien 2005, 96 min
Regie: Mischa Kamp

Winky will ein Pferd

Die sechsjährige Winky Wong zieht mit ihrer Mutter zum Vater, der in Holland ein chinesisches Restaurant eröffnet hat. Alles ist hier anders als in ihrer Heimat China: Die Menschen sehen anders aus und sprechen eine merkwürdige Sprache. Die Eltern sind sehr tradtionsverbunden und stehen möglichen neuen Freundschaften der Tochter sehr vorsichtig gegenüber. Am liebsten verbringt Winky daher ihre Zeit bei Tante Cor und Onkel Siem, die in der Nachbarschaft eine Reitschule betreiben. Als ihr Lieblingspferd, die altersschwache Sara, eingeschläfert werden muss, ist Winky zunächst sehr traurig. Doch dann hört sie in der Schule vom Nikolaus, und dass man sich von ihm etwas wünschen kann. Kurzerhand wünscht sich Winky ein Pferd. Tatsächlich kommt der Nikolaus auf einem weißen Pferd in die Schule geritten …

Auszeichnungen: »Winky will ein Pferd« war 2006 auf der Berlinale zu sehen, gewann beim Filmfest München den Publikumspreis des Kinderfilmfestes und beim Filmfestival in Utrecht das Goldene Kalb als Preis für das beste Drehbuch eines niederländischen Films 2006.


Dienstag, 2. bis Freitag, 5. Januar 2007 (für Gruppen nach Voranmeldung)
Donnerstag, 4. Januar 2007, 10.30 Uhr, Freitag, 5. und Samstag, 6. Januar 2007, 16.00 Uhr öffentliche Vorführung

Charlie und die Schokoladenfabrik

USA/Großbritannien 2005, 106 min
Regie: Tim Burton

Charlie und die Schokoladenfabrik

In seinem munter-fantasievollen Inszenierungsstil bringt der berühmte Regisseur Tim Burton diesmal den beliebten Kinderbuchklassiker »Charlie und die Schokoladenfabrik« von Roald Dahl auf die Leinwand: Das Fantasy-Abenteuer erzählt vom exzentrischen Schokoladenfabrikanten Willy Wonka (gespielt von Johnny Depp) und dem gutmütigen kleinen Charlie, der mit seiner verarmten Familie neben Wonkas wundersamer Fabrik wohnt.

Wonka selbst stammt aus einer zerrütteten Familie und veranstaltet nun ein weltweites Gewinnspiel, um einen Erben für sein Schokoladenreich auszuwählen. Fünf glückliche Gewinner, darunter auch Charlie, finden »goldene Tickets« in ihren Wonka-Schokoladenriegeln und machen eine Führung durch die legendäre Schokoladenfabrik, die seit 15 Jahren kein Fremder betreten hat. Charlie ist von seinen erstaunlichen Erlebnissen dort völlig überwältigt – immer tiefer dringt er ein in Wonkas fantastische Welt …

Eine ebenso überraschende wie zeitlose Geschichte.

»Trotz größter materieller Not ist er sich der Zuneigung und Unterstützung seiner Eltern und Großeltern sicher. Und eben dies ist es, was Burtons kleinen Helden zu einem wahrhaft reichen und außergewöhnlichen Jungen macht. Ein Reichtum, der mit keiner Schokolade und keinem Geld der Welt aufzuwiegen ist.« Schnitt


Montag, 23. bis Freitag 27. Oktober 2006 vormittags für Horte
Donnerstag, 26. Oktober 2006, 10.30 Uhr und Freitag, 27. Oktober 2006, 16.00 Uhr öffentliche Vorführung

Elina

Schweden 2002, 85 min
Regie: Klaus Härö

Elina

Schweden, Anfang der 50er Jahre. Die neunjährige Elina gehört zur finnisch sprechenden Minderheit, die im Norden Schwedens lebt. Elinas Mutter verdient den Lebensunterhalt als Putzfrau in der Schule, ihr Vater starb kürzlich an Tuberkulose. Nachdem Elina selbst lange krank war, darf sie nun wieder zur Schule gehen. Dort trifft sie auf die strenge Oberlehrerin Holm, die wünscht, dass in ihrer Klasse ausschließlich Schwedisch gesprochen wird. Als Elina sich für ihren ebenfalls finnisch sprechenden Klassenkameraden Anton einsetzt, entbrennt ein erbitterter Machtkampf zwischen der strengen Oberlehrerin und dem trotzigen Mädchen. Außer Elina wagt es jedoch niemand Partei für Anton zu ergreifen. Die Auseinandersetzung der beiden erreicht ihren Höhepunkt, als Elina in die gefährlichen Sümpfe flieht …

Der Film begeistert durch seine hervorragenden Schauspieler, allen voran Natalie Minnevik als Elina, die trotz ihrer Zartheit Strenge und Unnachgiebigkeit verkörpert. Es sind aber auch die ruhigen Kamerafahrten über die Weiten der Moorlandschaft, die den Blick öffnen für Landstriche, die uns völlig fremd sind.

Auszeichnungen: Berliner Filmfestspiele 2003, Gläserner Bär (Preis der Kinderjury)