Programm 24. bis 30. Mai 2007
← Woche vom 17. bis 23. Mai 2007
| Donnerstag, 24.05.2007, 20:30 Uhr | Wir werden uns wiederseh'n |
| Freitag, 25.05.2007, 20:30 Uhr | Wir werden uns wiederseh'n |
| Freitag, 25.05.2007, 22:30 Uhr | Taxi Driver |
| Samstag, 26.05.2007, 20:30 Uhr | Wir werden uns wiederseh'n |
| Mittwoch, 30.05.2007, 20:30 Uhr | Mango Kiss |
Woche vom 31. Mai bis 6. Juni 2007 →
Deutsche Entdeckungen
Wir werden uns wiederseh'n
Deutschland/Schweiz 2006, 90 min
Regie: Stefan Hillebrand, Oliver Paulus
»Schön, dass wir jetzt auch einen Mann auf Station haben … also ich sag immer, in der Mitarbeiterschaft, so ein Mann dabei, das tut Wunder!« meint Pflegedienstleiterin Petra Opels beim Begrüßungsgespräch mit ihrem neuen Mitarbeiter Holger. Der charmante Bindungspaniker ist eigentlich aus Berlin in den Süden Deutschlands gekommen, um seinen ungeklärten Beziehungswirren zu entfliehen. Stattdessen bringt er aber erneut eine Menge Unordnung in den labilen Seelenhaushalt zweier Frauen: Barbara, die als Küchenhilfe im selben Pflegeheim beschäftigt ist, hat sich Holger als Heilmittel gegen ihre Einsamkeit auserkoren. Die zarte Liebesgeschichte gerät jedoch sogleich wieder ins Wanken, als Holger sich alsbald auch zu seiner Chefin Petra Opels hingezogen fühlt.
Schwung in die Geschichte bringt die etwas verrückte Frau Kramer (Lieselotte Langer), die behauptet, im Haus «Schlager singende Geister» zu sehen – bittersüß die nostalgische Filmmusik von Mardi Gras.bb. Die ältere Dame mit ihrer Gehhilfe wird zur Metapher für Aufbruch und Leben.
»Eine herzerwärmende Komödie um kleine, einsame Menschen, ein ganz und gar eigenständiges Feelgood-Movie, aber ohne Seichtheiten oder falsche Kompromisse.« Berner Zeitung
»›Wir werden uns wiederseh'n‹ spielt in erster Linie in einem Altersheim, viele der Protagonisten sind absolut umwerfend und der Film hat einen tragikomischen Charme, den man lange suchen kann im Kino. Und die Musik ist noch einmal eine Freude für sich.« Radio DRS
»Kunstvoll verbindet sich die dokumentarische mit der fiktiven Handlungsebene. Bittersüß fängt die nostalgische Filmmusik der Mannheimer ›Mardi Gras Brass Band« dabei die Bilder auf in diesem wahrhaftigen kleinen Filmkunstwerk.« WELT
Mehr Infos und ein Trailer unter: http://www.wir-werden-uns-wiedersehen.com/
- Mittwoch, 23.05.2007, 20:30 Uhr
- Donnerstag, 24.05.2007, 20:30 Uhr
- Freitag, 25.05.2007, 20:30 Uhr
- Samstag, 26.05.2007, 20:30 Uhr
Chips, Bier und Ballerei
Taxi Driver
USA 1976, 113 min, OmU
Regie: Martin Scorsese, Darsteller: Robert De Niro, Cybill Shepherd, Jodie Foster, Harvey Keitel, Albert Brooks
Travis Bickle fährt in New York Taxi. Der ehemalige Vietnam-Soldat – 26 Jahre alt, Einzelgänger – verliebt sich in Betsy, eine Mitarbeiterin des Präsidentschaftskandidaten Palantine. Nach anfänglichem Interesse wendet sie sich von ihm ab: Er hat sie mit seiner Einladung in ein Pornokino brüskiert. Durch Zufall begegnet er dem Mädchen Iris, die auf der Flucht vor ihrem Zuhälter in sein Taxi steigt. Travis macht es sich zur Aufgabe, die minderjährige Prostituierte zu »retten«. Er besorgt sich Waffen und trainiert seinen Körper. Unbewusst richtet sich sein Hass jedoch gegen alle Männer, die zwischen ihm und der von ihm »erwählten« Betsy stehen. Sein Attentat auf Palantine misslingt; daraufhin fährt er zu Iris, wo er unter den Zuhältern ein Blutbad, anrichtet. Der Versuch, sich am Ende seines Amoklaufs selbst umzubringen, scheitert. Er wird von der Presse als Held gefeiert und bekommt von Iris' Eltern Dankesbriefe.
»Taxi Driver« ist Martin Scorseses großes Meisterwerk der 70er Jahre, die psychologische Präzision und die Eindringlichkeit der Bilder sind legendär. Der Ruhm seiner Hauptdarsteller gründet auf diesem frühen Film Martin Scorsese (Regie), Paul Schrader (Drehbuch) und Robert de Niro schufen mit ihrer Darstellung des gewalttätigen Aufbegehrens eines Taxifahrers den Inbegriff eines neuen, schmutzigen Realismus. Der Gewinner der Goldenen Palme von Cannes 1976 sorgte für hitzige Diskussionen um Gewaltdarstellung in Filmen und thematisierte zum ersten Mal, wenngleich indirekt, Auswirkungen des Vietnamkrieges. Dreißig Jahre nach seiner Veröffentlichung kommt Taxi Driver wieder in die Kinos – erstmals auch in der Originalversion mit deutschen Untertiteln.
- Freitag, 25.05.2007, 22:30 Uhr
RollenWechsel
Mango Kiss
USA 2004, 84 min, OmU
Regie: Sascha Rice
»Verliebe dich nie in deine beste Freundin!« Lou kann sich an dieses ungeschriebene Gesetz nicht halten und gesteht Sass ihre Liebe kurz nachdem sie in San Franciscos Brennpunkt der lesbischen Szene eine WG gegründet haben. Die beiden werden ein Paar, wollen aber keine »normale« monogame Beziehung. Stattdessen begeben sich »Prinzessin Sassafras« und »Daddy Lou« auf eine witzige und hemmungslose Entdeckungsreise mit Rollenspielen, Sadomasochismus, Gruppensex und Spießerbeziehung.
»Sascha Rice, die das Drehbuch eines Theaterstückes adaptierte, begeisterte das Publikum des Londoner Lesbian & Gay Film Festival mit dieser frischen und kurzweiligen Komödie, die einen augenzwinkernden Blick auf Beziehung, Verlangen und Freundschaft wirft.« Kunsthaus Graz
»Mit leicht durchtriebenem Humor und einer Menge Sex ist ›Mango Kiss‹ eine übermütige, mit Zucker überzogene Komödie.« Miami Film Fest
- Mittwoch, 30.05.2007, 20:30 Uhr
- Donnerstag, 31.05.2007, 20:30 Uhr
- Freitag, 01.06.2007, 20:30 Uhr
- Samstag, 02.06.2007, 20:30 Uhr