Programm 15. bis 21. Februar 2007

Woche vom 8. bis 14. Februar 2007

Donnerstag, 15.02.2007, 20:30 Uhr No. 2
Freitag, 16.02.2007, 20:30 Uhr No. 2
Samstag, 17.02.2007, 20:30 Uhr No. 2
Mittwoch, 21.02.2007, 20:30 Uhr Shortbus

Woche vom 22. bis 28. Februar 2007


Neues neuseeländisches Kino

No. 2

Neuseeland 2005, 92 min
Regie: Toa Fraser

No. 2

Es ist still geworden im Haus No. 2 in der Vorstadtsiedlung Mt. Roskill – längst wird nicht mehr gefeiert, nicht einmal mehr gestritten. Aber heute will Nanna Maria, eine schon etwas in die Jahre gekommene Fidschi-Matriarchin, das ändern. Das Leben soll endlich zurückkehren in das Haus, in das sie einzog, als sie von Fidschi nach Auckland, Neuseeland auswanderte.

Gerade ist sie wach geworden, geweckt durch einen Traum. Dieser Traum erinnert sie an die grandiosen Familienfeste, bei denen sie als Kind zu Gast gewesen war. Und ihr Entschluss steht fest: Sie wird ein Fest geben, wie es das Haus Nr. 2 seit langem nicht mehr erlebt hat. Und das noch heute! Ein Fest wie früher soll es sein – mit Gesang und Tanz und Gelächter. Und so trommelt die alte Dame ihre Enkelinnen und Enkel zusammen, denn unter ihnen will sie einen Nachfolger bestimmen. Es gibt Wein, Gesang, Gelächter und Tanz – und auch der obligatorische Streit stellt sich bald ein …

»Ein südpazifisches Fest!« Tagesspiegel

Publikumspreis beim Sundance Film Festival 2006


CineRosa

Shortbus

USA 2006, 102 min, OmU
Regie: John Cameron Mitchell

Shortbus

Jamie und James wollen ihre Beziehung offener gestalten. Sofia ist eine Paartherapeutin, die noch nie einen Orgasmus hatte. Die junge Domina Severin leidet unter ihrer Unfähigkeit, eine tiefer gehende persönliche Beziehung zu Männern aufzubauen. Sie alle begegnen einander irgendwann, kommen einander näher: in einem Club namens Shortbus in Manhattan. Dieser Treffpunkt, eine Kombination aus Varieté und Swinger-Club erhebt den Anspruch, den ungebrochen liberalen Zeitgeist in New York nach den Anschlägen des 11. September zu spiegeln.

»Das Besondere an John Cameron Mitchells ›Shortbus‹ ist, mit welcher menschenfreundlichen Fröhlichkeit hier der Tabubruch zelebriert wird. Sex ist nicht das Problem, sondern die Lösung – genauer gesagt: guter Sex ist die Lösung. Das heißt nicht, dass der Blick auf das Private verengt würde.« taz

»Zwar zeigt Regisseur Mitchel in seinem Film echten Sex. Aber Schmuddelkino ist das noch lange nicht, sondern etwas völlig Neues im Mainstream-Kino. Weil der Film sowohl explizit als auch optimistisch ist.« Süddeutsche Zeitung